Sieben Jahre - Peter Stamm

Das ist mein zweites Buch von Peter Stamm. Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser Autor so gut gefallen würde. Anders als bei "Agnes" ist dies die Geschichte von Menschen, die mir nicht natürlicherweise ans Herz gewachsen sind.

Oh je, den Protagonisten kann man nur schütteln, über seine Feigheit und sein Selbstbelügen. Auch in diesem Buch liest man kein unnötiges Wort, und alles was man liest gleicht einem Schlag in die Magengrube. Situationen und Emotionen sind gestochen scharf beschrieben. Da bleibt kein Raum für ein "Aber!", man kann nur absorbieren und hinnehmen und am Ende den Kopf schütteln. Ihn vielleicht ein bisschen gegen die Wand schlagen. Oder weinen, auch immer eine Option. 

 

Ein gutes Buch.