Six of Crows - Leigh Bardugo, Leigh Bardugo

Dieses Buch wurde mir angediehen mit den Worten: "Bestes Fantasybuch, dass ich seit langem gelesen habe!". Mhm. Schrauben wir unsere Erwartungen also mal angemessen hoch.

Drei Seiten später war ich gelangweilt. Fantasy scheint nicht mehr so ganz mein Metier zu sein. Ich fand es unglaublich schwierig mich in diese Welt reinzulesen. Ungeheuer viele Begrifflichkeit, die sie beschreiben und deshalb keinen Eindruck in meinem Gehirn hinterlassen. Fremdwörterduden lesen ist spannender, weil mehr Mehrwert!

Hat man sich dann erst mal reingelesen, ist es gar nicht mehr so übel. Außerdem habe ich eine Schwäche für die Arschloch-Protagonisten mit weichem Kern. Wenngleich Kaz schon außerordentlich scheiße drauf ist. Aber nicht ganz ohne Humor :D Was übrigens für fast alle Charaktere der Banditengruppe gilt. 

Fazit? Ich verbleibe neutral mit dem Urteil: Kann man lesen und vertreibt die Zeit anständig mit vielen Sympathiepunkten für blöde Witze am Wegesrand. Minus für Erleuchtung. Könnte aber auch daran liegen, dass die wenigsten Fantasybücher Erleuchtung bringen XD