Eine Studie in Scharlachrot -  Arthur Conan Doyle

"Wer weiß, ob du Sherlock Holmes zu deinem Stubengenossen wählen würdest, wenn du ihn kenntest"

 

Fürwahr. Wer weiß das schon. Keine Ahnung, wie sich Arthur Conan Doyle im Original liest, aber nach dieser Exkursion ins literarische Antiquariat müsste man eigentlich gleich die nächste Watson-Holmes Geschichte anschließen, um es heraus zu finden! Dann auf Englisch, versteht sich. 

 

Irgendwie erstaunlich, dass diese kleinen Kriminalgeschichten so berühmt geworden sind. Die Fälle sind natürlich äußerst spannend, und Sherlocks unkonventionelle Art sie zu lösen unterhaltsam, aber trotzdem recht nüchtern. Das ist wahrscheinlich der Gang der Zeit. Außerdem ist es der erste Fall und wir lernen die Protagonisten und uns so bekannten Figuren (nicht zuletzt durch die wunderbare BBC Serie, Träumchen) erst kennen. Ich frage mich, wie sich die Beziehungen hier entwickeln werden. Watson ist ein eher stiller und begeisterter Beobachter, Sherlock ein erstaunlich gutmütiger Kerl. Die Sprache/Übersetzung, wie Eingangs gesagt, unfassbar knarzig, mit einer Geschichte in der Geschichte, die wie ein Märchen anmutet.