Solange am Himmel Sterne stehen (Klappenbroschur) - Kristin Harmel, Veronika Dünninger

Bei diesem Buch bin ich erst mal nicht weitergekommen, weil ich mich so aufregen musste und ganz viele Notizen gemacht habe. 

Hier mal ungefiltert:

 

  • Fassetten
  • Dass sie nicht gleich überreißt, was für eine Vergangenheit die Großmutti hat
  • Und dass sie das dann auch noch für verrückt hält. Was für eine dumme Trulla. Was soll denn daran verrückt sein?!
  • Und klaaaaar. Gavin hat jüdische Wurzeln und kennt sich voll aus. So ein praktischer Zufall.
  • "Es ist viel zu verkraften", sagt er. "Falls es stimmt", fügt er als Nachgedanken hinzu, und ich weiß, dass die Worte eher für mich gedacht sind als für ihn. (S. 123) ... NO SHIT SHERLOCK! Für wen denn sonst!?!?!
  • Melodramatisch! Alles!
  • Da fällt mir spontan ein, dass die Mutti mir erzählt hat, dass 60% (?) der Jugendlichen mit dem Begriff "Ausschwitz" nichts mehr anzufangen wissen :O
  • S. 143, Warum muss sie das wissen? Meine Güte, ist die schwer von Begriff!
  • "ihr wunderschönes Haar blutverklebt". Das bezweifle ich ganz stark.
  • S.226, Warum habe ich das Gefühl, dass mich ein Klischee à la Nathan der Weise erwartet? 
  • Boah! Dieser penetrante Unglaube! Warum bitte sollte es abwegig sein, dass Muslime Juden geholfen haben?! 
  • "Es ist 08.25. Wir werden den Flug nur noch mit Mühe erreichen..." Der um 13.25 geht!!!!! Lächerlich!!!!!! (S.237)
  • Nathan der Weise. Sag ich doch. Nicht, dass ich das schlecht finde. Aber so eine Erkenntnis als Neuigkeit zu verkaufen, dass finde ich schlecht. Und da fragt man sich, was in dieser Welt falsch läuft!
  • Diese Tochter... NERVT. So eine verzogene Göre
  • "Auf mehreren verschiedenen Ebenen" (S. 297)
  • Uääh. Und dieses furchtbar verkitschte Ende. Zwei Sterne am Himmel, aber nicht wie Sternschnuppen?! Ernsthaft?! 

Joa. Super Buch, ne. 

Nicht.

 

Aber! Gerade mit der Mitbewohnerin festgestellt, dass so eine Schmonzette ein bisschen wie das Kaffeebohnenglas in der Parfümerie ist. Das macht das Hirn frei...