Ein untadeliger Mann: Roman - Isabel Bogdan, Jane Gardam

Dieses Buch hat jetzt schon eine ganze Weile in meinem Regal rumgestanden und mich angestarrt. Zusammen mit seinen zwei Geschwistern, aber vorher lese ich glaube ich erst mal was erheiterndes. 

Schade, dass der Wortwitz des Titels es nicht ins Deutsche geschafft hat. Obwohl "Ein untadeliger Mann" auch nicht die schlechteste Wahl ist. Allerdings sitze ich jetzt hier und denke mir: "Hm". Ich habe das Gefühl, ich müsste das ganze Buch nochmal von vorne lesen. Die Geschichte vom alten Eddie springt sowohl örtlich als auch zeitlich und eröffnet sich dem Leser nach und nach, alldieweil man nichts gutes ahnt. Die Auflösung am Ende ist dann eigentlich unwichtig. Irgendwie bin ich unzufrieden. In dieser Geschichte spielt so viel Enttäuschung seitens des Protagonisten mit (mein Eindruck, ich weiß nicht ob Enttäuschung das richtige Wort ist), aber dem Leser wird nie genau erklärt, woher diese eigentlich kommt, abgesehen vom Klassiker: Die Kindheit. Oder es liegt an der Passivität Eddies? Zu viele Charaktere und Erlebnisse werden angeschnitten, aber zu den meisten Beziehungen zu den andere Personen würde mir jetzt nicht viel einfallen. Ich glaube Eddie auch nicht ;)

 

Sehr gut geschrieben, ich habe das Buch gerne gelesen. Jetzt muss ich nur noch ein bisschen drüber nachdenken.

 

Buch für den Dezember? o.O