leöni
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Oh, Agnes!
Agnes - Peter Stamm

Ach, was für ein schönes Buch. Kein Wohlfühlbuch in dem Sinne, auch kein Gutfühlbuch. Aber ein Mitfühlbuch. Wie das Leben so spielt: Freudig, traurig, schaurig, schön und oft auch furchtbar und hier so real, dass mir oft die Gänsehaut kam und ich ein bisschen Löcher in die Luft starren musste, bevor ich weiter las. 

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Patria - Fernando Aramburu

Dieses Buch erzählt eine große, viele kleine furchtbare Geschichten mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Es werden die Täter und Opferrollen in einem durch Terror gezeichnetem Land ausgelotet, genauso wie die Täter und Opferrollen im täglichen Miteinander.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, verlangt aber eine gewisse Konzentration. Die Perspektive des Erzählers wechselt manchmal innerhalb eines Satzes. Außerdem betrachten wir Erinnerungen von den Mitgliedern zweier Familien in wilder Reihenfolge, was eine Orientierung manchmal schwer macht. Ich finde es spannend, wie der Autor es schafft so viele verschiedene Charaktere auszuformen, die alle mit ihrem Schicksal unterschiedlich umgehen und dabei, vor allem (für mich) die Hauptfigur Bittori als Witwe eine stille Kraft und Wärme ausstrahlt, die ihr eigentlich im Buch selbst abgesprochen wird.Für mich bleibt nach der Lektüre noch eine entscheidende Frage offen, die nach dem "Warum?", wobei die Antwort wahrscheinlich genau die ist, dass manche Sachen unerklärlich sind. So eine traurige Geschichte vom Leben, obwohl das Ende nicht gänzlich hoffnungslos ist.  

Löwen wecken
Löwen wecken - Ayelet Gundar-Goshen, Ruth Achlama

...Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen.

 

Ich habe ein großes Problem mit bedeutungsschwangerem Geschwafel in Büchern, hier waren es aber gute Sätze (was mir auch erst richtig bewusst geworden ist, als ich beim Rummaulen kein gutes Beispiel finden konnte, was mich in meiner Maulerei bestätigt hätte). Aber selbst wenn dem so gewesen wäre, die Geschichte alleine entwickelt ein rasantes Tempo, bei dem jedes Geschwafel verziehen werden kann. Der Klappentext lässt einen schon ahnen, dass hier mit der eigenen Moral gespielt wird. Ein Arzt fährt einen Menschen um und begeht Fahrerflucht. Der Konflikt der daraus entsteht hat alleine genug Potential für einen Roman, aber plötzlich wimmelt es nur so von schicksalshaften Begegnungen. Ich habe den Arzt für seine Feigheit zu Beginn der Geschichte verachtet -um in den starken Emotionen zu bleiben, die das Buch tragen. Viel Hass, Erniedrigung und Demütigung gegenüber Liebe und Verbundenheit. Aber die Sympathien und Antipathien die man in diesem Buch im Bezug auf die einzelnen Charaktere entwickelt verändern sich am laufenden Band. Hier ist nichts Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Das Ende dann mit einem leisen sehr lauten Knall von einer Seite zur letzten. Ich wurde zurückgelassen mit Unglaube und einem Gefühl von: "Das kann doch nicht angehen!" Im selben Moment irgendwie nicht überraschend. 

 

Ein gutes Buch, in dem gar nichts geklärt wurde. Wie es so häufig ist. 

 

Das Kratzen auf der Geige
Eine Studie in Scharlachrot -  Arthur Conan Doyle

"Wer weiß, ob du Sherlock Holmes zu deinem Stubengenossen wählen würdest, wenn du ihn kenntest"

 

Fürwahr. Wer weiß das schon. Keine Ahnung, wie sich Arthur Conan Doyle im Original liest, aber nach dieser Exkursion ins literarische Antiquariat müsste man eigentlich gleich die nächste Watson-Holmes Geschichte anschließen, um es heraus zu finden! Dann auf Englisch, versteht sich. 

 

Irgendwie erstaunlich, dass diese kleinen Kriminalgeschichten so berühmt geworden sind. Die Fälle sind natürlich äußerst spannend, und Sherlocks unkonventionelle Art sie zu lösen unterhaltsam, aber trotzdem recht nüchtern. Das ist wahrscheinlich der Gang der Zeit. Außerdem ist es der erste Fall und wir lernen die Protagonisten und uns so bekannten Figuren (nicht zuletzt durch die wunderbare BBC Serie, Träumchen) erst kennen. Ich frage mich, wie sich die Beziehungen hier entwickeln werden. Watson ist ein eher stiller und begeisterter Beobachter, Sherlock ein erstaunlich gutmütiger Kerl. Die Sprache/Übersetzung, wie Eingangs gesagt, unfassbar knarzig, mit einer Geschichte in der Geschichte, die wie ein Märchen anmutet. 

Alf Widdershaine
Lost in a Good Book - Jasper Fforde

His arrogant and confident manner had given way to a lonely desperation, and as his eyes met mine I saw tears spring up and his lips tremble. It was, to a committed Schitt-hater like myself, a joyous spectacle.

 

Was für ein herrlich abstruses Buch! Ich dachte beim Lesen unweigerlich an Dirk Gently (in Form der Serie, nicht des Buchs) und dass man hieraus eine ebenso bunte und verrückte Serie machen könnte. Tolle Vorstellung :D

 

Ich bin mir nicht sicher, wie viele Witze ich verpasst habe, aber es sind genug übrig geblieben um giggelnd in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu sitzen und sich zu freuen. Dabei hatte ich aber nie den Eindruck, dass es erzwungene Komik war, die irgendwann ausgelutscht war. Der Plot an sich ist dabei noch nicht mal so spannend, oder vielleicht spielt er auch einfach nur eine untergeordnete Rolle (in meinem Kopf?), weil der Alltag an sich schon genug Spannung bereithält. Mir gefällt die Vorstellung dieser Parallelwelt, in der man in Büchern - im wahrsten Sinne des Wortes - ein und ausgehen kann.

 

Größte Begeisterung hier, die war nach dem ersten Buch der Serie nicht da :)

 

 

Quote
She looked at the next question on her sheet. "Who would you prefer to sit next to?" "A nun or a knitting granny, if that's possible." "Hmm," mused the check-in girl, studying the passenger manifest carefully. "All the nuns, grannies and intelligent non-amorous males are taken. It's technobore, lawyer, self-pitying drunk or copiously vomiting baby, I'm afraid."
"Technobore and lawyer, then." She marked me down on the seating plan and then announced: "There will be a slight delay in receiving the excuse for the lateness of the DeepDrop to Sydney, Miss Next. The reason for the delay in the excuse has yet to be established."

Lost in a Good Book - Jasper Fforde      

Der Kocht kocht
Der Koch - Martin Suter

Martin Suter und ich werden glaube ich nie die besten Freunde.

Kurzweilig zu lesen. Unterhaltsam diese feinen Unterschiede beim Schweizer Deutsch. 

Aber... Der Plot? Meine heimische Bibliothek war sehr optimistisch und hat einen kleinen Sticker mit dem Wort "Thriller" auf den Rücken geklebt. Und in der "Thriller und Krimi" Abteilung war der Roman auch zu finden. Das allein hatte ohne Frage schon einen nicht geringen Unterhaltungswert. Vielleicht war der Sticker nötig, weil man sonst nicht drauf gekommen wäre, oder die Damen und Herren der Bibliothek das Buch konsequent immer zu den Romanen und Erzählungen sortiert hätten.

 

Es wird viel gekocht, es gibt Menschen mit und ohne Moralvorstellung, viele brisante und aktuelle, politische Themen die wichtig sind. Aber all das hat mich nicht ergriffen. Zu viel Klischee, zu flach erzählt. Und das Ende? Abrupt. Natürlich "schockierend", theoretisch, aber der Weg dahin war dann doch zu sachte, und die Reflektion danach zu non Existent, dass es irgendeinen Eindruck hinterlassen würde.  

 

Next, please. 

Die Leiden des Meister Dobbin
Vanity Fair - William Makepeace Thackeray

Lange Ausstehend, aber so hatte ich die Chance das Buch noch etwas sacken zu lassen :D In elitärer Runde haben wir gestern festgestellt, dass Vanity Fair am Ende gar nicht so schlecht gewesen sein konnte, weil man hitzig diskutierte. Kurzum es ließ einen - wenngleich erschlagen - so doch nicht sprachlos zurück...

 

Auf Anfang. In diesem Buch ohne Helden springt die Geschichte zwischen Rebecca Sharp und Amelia Sedley und ihren jeweiligen Gefolgsleuten. Da tut sich mehr bei Becky, Amelias einziger, dafür um so treuerer Geselle ist Captain Dobbin. 

Es passiert erstaunlich wenig, beziehungsweise erstaunlich viel auf erstaunlich unspektakuläre Art und Weise. Ein steter Wechsel zwischen Passagen, die sich wirklich spannend lesen ließen und Passagen, die zum Abdriften geradezu motivierten. Wen interessieren die Lebensgeschichten ferner Verwandter, wenn sie, gemeuchelt in nur einem Satz, weiter keine Rolle mehr spielen werden? Genau.

Nichtsdestotrotz hat mich Herr Thackeray sehr amüsieren können, hatte ich doch das Gefühl, er lacht selbst die Hälfte der Zeit über seine Geschichte. 

Die Zeitsprünge haben mich jedoch fertig gemacht, die kann ich ja gar nicht  haben.

 

Ich muss mich hier kurz über die Qualität meiner Ausgabe aufregen:

Was ist mit der englischsprachigen Papierverarbeitungsindustrie?! Da hat man mal eine feine gebundene Ausgabe produziert und dafür kein graues Klopapier verwendet und trotzdem macht man sich nicht die Mühe den Mist in richtiger Laufrichtung zu drucken und binden? Es ist eine körperliche Anstrengung gewesen dieses Buch zu lesen. Also bitte Kinder, das nächste mal in der Berufsschule besser aufpassen! 

 

!!! spoiler alert !!!
Schöne neue Welt

 Mockingjay - Suzanne  CollinsIch hatte Band drei der Serie gar nicht so emotional in Erinnerung. Mir schwant der Film hat meinem ohnehin mitunter sehr löcherigem Gedächtnis hier nur nachgeholfen und die Erinnerung verklärt. Vielleicht war es gerade deshalb so emotional. In dem Buch wird nicht die ganze Zeit nur gekämpft und Leute sterben, dass passiert tatsächlich konzentriert erst am Ende, eigentlich begleiten wir Katniss in Distrikt 13, die versucht die Scherben ihres Lebens irgendwie beieinander zu halten. 

 

Die Hälfte der Zeit dachte ich, was für eine furchtbare, furchtbare Vision. Aber ich bin der Autorin ganz dankbar, dass auf der letzten Seite nicht eitler Sonnenschein herrscht. Mir gefällt, wie die Charaktere aufgebaut werden, und dass Unterschiede sichtbar werden zwischen den Gewinnern der Hungerspiele, die eine andere Art von Sicht auf die Dinge haben, neben den Rebellen, die sich im Zweifelsfalle nicht besser gebären als die Macht, gegen die sie kämpfen. Da kann einem echt schlecht werden. 

 

Catching Fire - Suzanne  CollinsBand zwei... Ich mag bei beiden Büchern, dass sie sich soviel Zeit lassen die Geschichte zu erzählen. Beziehungen zwischen den Personen verändern sich, so dass man es mitkriegt, kontinuierlich, keine Sprünge wo man denken muss: "Was hab ich denn jetzt verpasst?". Außerdem weiß man immer nur soviel, wie Katniss weiß, man bekommt also keine vorgefertigte Meinung mitgeliefert.

 

Und wieder: Gruselig, wie nah am wahren Leben das ganze geschrieben ist. Für mich von der Denkart und dem Kriegsszenario her absolut nicht aus der Luft gegriffen. Das macht es wohl noch schlimmer. 

Quote
A lady in a dripping wet bonnet and shawl, with her two little hands out before her, went up to him, and in the next minute she had altogether disappeared under the folds of the old cloak, and was kissing one of his hands with all her might; whilst the other, I suppose, was engaged in holding her to his heart (which her head just about reached) and in preventing her from tumbling down. She was murmuring something about - forgive - dear William - dear, dear, dearest friend - kiss, kiss, kiss, and so forth - and in fact went on under the cloak in an absurd manner.

Vanity Fair, William Makepeace Thackeray 

Gebrochenes Herz
Was vom Tage übrig blieb: Roman - Kazuo Ishiguro, Hermann Stiehl

Was für ein Buch. Nichts zum einmal so durchschroten. Sobald ich nur leicht mit den Gedanken abgeschweift war, musste ich Seiten noch einmal lesen. Wir unternehmen einen kleinen Roadtrip mit dem Butler Mr. Stevens, der so die Gelegenheit hat über aktuelles und vergangenes zu sinnieren. Hauptsächlich Vergangenes und eine gewisse Miss Kenton, die keine kleine Rolle in seinem Leben spielt(e). Ich habe das Buch mit den Worten "Ich hätte ihn (Mr. Stevens) am laufenden Band schütteln können!" in die Hand gedrückt bekommen. Und genau so war es dann auch. Was aber nicht heißt, dass der Gute mir nicht zeitgleich sehr sympathisch war. Ein unglaublich tragischer Charakter - Held wäre jetzt vielleicht zu viel gesagt, der in seinem Pflichtbewusstsein und seiner Professionalität alles hinten anstellt. Vor allem seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse, sodass die Menschen um ihn herum sie zum Teil besser wahrnehmen als er. Der am Ende seiner Tage über die Frage stolpert, wie sinnvoll eben diese Haltung war und ist, und dem zu dämmern beginnt, dass er vielleicht etwas entscheidendes in seinem Leben verpasst hat. Er hält einen kurzen Moment inne, und macht dann doch unverzagt weiter wie gehabt, ohne sich in Selbstmitleid zu suhlen. Mit gebrochenem Herzen.

Fassetten
Solange am Himmel Sterne stehen (Klappenbroschur) - Kristin Harmel, Veronika Dünninger

Bei diesem Buch bin ich erst mal nicht weitergekommen, weil ich mich so aufregen musste und ganz viele Notizen gemacht habe. 

Hier mal ungefiltert:

 

  • Fassetten
  • Dass sie nicht gleich überreißt, was für eine Vergangenheit die Großmutti hat
  • Und dass sie das dann auch noch für verrückt hält. Was für eine dumme Trulla. Was soll denn daran verrückt sein?!
  • Und klaaaaar. Gavin hat jüdische Wurzeln und kennt sich voll aus. So ein praktischer Zufall.
  • "Es ist viel zu verkraften", sagt er. "Falls es stimmt", fügt er als Nachgedanken hinzu, und ich weiß, dass die Worte eher für mich gedacht sind als für ihn. (S. 123) ... NO SHIT SHERLOCK! Für wen denn sonst!?!?!
  • Melodramatisch! Alles!
  • Da fällt mir spontan ein, dass die Mutti mir erzählt hat, dass 60% (?) der Jugendlichen mit dem Begriff "Ausschwitz" nichts mehr anzufangen wissen :O
  • S. 143, Warum muss sie das wissen? Meine Güte, ist die schwer von Begriff!
  • "ihr wunderschönes Haar blutverklebt". Das bezweifle ich ganz stark.
  • S.226, Warum habe ich das Gefühl, dass mich ein Klischee à la Nathan der Weise erwartet? 
  • Boah! Dieser penetrante Unglaube! Warum bitte sollte es abwegig sein, dass Muslime Juden geholfen haben?! 
  • "Es ist 08.25. Wir werden den Flug nur noch mit Mühe erreichen..." Der um 13.25 geht!!!!! Lächerlich!!!!!! (S.237)
  • Nathan der Weise. Sag ich doch. Nicht, dass ich das schlecht finde. Aber so eine Erkenntnis als Neuigkeit zu verkaufen, dass finde ich schlecht. Und da fragt man sich, was in dieser Welt falsch läuft!
  • Diese Tochter... NERVT. So eine verzogene Göre
  • "Auf mehreren verschiedenen Ebenen" (S. 297)
  • Uääh. Und dieses furchtbar verkitschte Ende. Zwei Sterne am Himmel, aber nicht wie Sternschnuppen?! Ernsthaft?! 

Joa. Super Buch, ne. 

Nicht.

 

Aber! Gerade mit der Mitbewohnerin festgestellt, dass so eine Schmonzette ein bisschen wie das Kaffeebohnenglas in der Parfümerie ist. Das macht das Hirn frei...

Team Pierre
Nichts: Was im Leben wichtig ist. Roman - Janne Teller

Tatsächlich fällt mir erst mal gar nicht ein, was ich zu diesem Buch sagen könnte. 

 

Die volle Dröhnung. Das Ende hat mich nicht überrascht. 

Mich beschäftigt dabei die Frage, wie vielen Jugendlichen es so gehen würde, wenn sie mit der Aussage konfrontiert werden, dass nichts von Bedeutung ist. 

 

Das ergibt eine ziemlich instabile Gesellschaft und irgendwie auch eine traurige. 

Warum wird der Bedeutung soviel Bedeutung beigemessen, warum ist es nicht genug einfach zu leben?

Puuuhh.
Unorthodox - Deborah Feldman, Christian Ruzicska

Nachtzug, aloha. Presse & Buch betreten mit dem inneren Auftrag eine Schmonzette für die lange Zugfahrt zu kaufen und stattdessen dieses Buch mitgenommen, das schon länger auf meiner Bibliotheksliste stand. Das mit den Schmonzetten (woraus der Computer übrigens "Schonzeiten" macht :D So kann man es auch nennen!) muss ich wohl noch etwas üben...

 

Nun gut. Ich habe ein Interview mit Deborah Feldman in Deutschland Radio Kultur (seinerzeits) gehört, deshalb wusste ich schon was mich erwartet. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich die Geschichten an sich gar nicht so schlimm finde, schlimm im Sinne von unerträglich zu lesen. Am Ende des Buches standen mir trotzdem nahezu durchgehend Tränen in den Augen. Der Wandel von Kind zu Frau ohne dass die Frau (bzw. das Kind) lernt, was Frau sein mit allen Aspekten bedeutet oder sein kann ist für mich ein ziemlicher Schlag in die Magengrube. Die Vorstellung, dass einem der eigene Körper fremd ist, beziehungsweise verheimlicht wird, empfinde ich als unglaublichen Missbrauch (Wo es in den Medien gerade rumort. Wo runter fällt das eigentlich?!). Das war für mich der eindrücklichste Teil des ganzen Buchs.

 

Ich habe gelesen, dass es einige gibt die den Wahrheitsgehalt dieses Buches anzweifeln. Nennt mich naiv, oder ich nenne diese einige naiv, doch selbst wenn die Autorin nicht bei der Wahrheit geblieben ist (aber warum sollte sie? Nur Wahrnehmung ist eine subjektive Sache, darüber lässt sich natürlich streiten), so fände ich es überhaupt nicht abwegig, dass eine solche "Parallelgesellschaft" existieren sollte. Traurigerweise.

 

Es ist wieder Zeit für Sir Huddleston Fuddleston und Osborn, dieses Schwein. Vorher höre ich mir jedoch vielleicht noch mal das Interview an.

Quote
I know that the tune I am piping is a very mild one (although there are some terrific chapters coming presently), and must beg the good-natured reader to remember, that we are only discoursing at present about a stockbrokers's family in Russell Square, who are taking walks, or luncheon, or dinner, or talking and making love as people do in common life, and without a single passionate and wonderful incident to mark their progress of their loves.

Vanity Fair (William Makepeace Thackeray)

Mr. Makepeace Thackeray! Sie unterhalten mich sehr, es sei Ihnen verziehen :D

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Bereits gelesen: 58/352pages
Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten: Roman - Jonas Jonasson, Wibke Kuhn
Serious Sweet - A.L. Kennedy